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Zuerst kamen die
Taínos (Indianer aus Südamerika), die es sich in den erfrischenden
Passatwinden wohl sein ließen. Dann entdeckte Christoph Kolumbus 1492 die
Insel und nannte diese Hispaniola. Heute sind es Touristen, die die Insel
entdecken.
Die Dominikanische Republik nimmt die östlichen zwei Drittel
der Insel ein; im westlichen Teil liegt das französischsprachige Haiti.
Die beiden Länder unterscheiden sich in der Sprache und der
Bevölkerung stark. Die meisten Dominikaner sind gemischter
afroeuropäischer Abstammung und sprechen ein melodiöses
Karibik-Spanisch.
Das Landschaftsbild reicht von Bergen und Regenwald, Kiefern und Buschwerk bis hin zu prächtigen Stränden. Der Pico Duarte ist mit 3.175 m der höchste Gipfel der Antillen. Im Gegensatz dazu liegt der Lago de Enriquillo (ein Salzsee) etliche Meter unter dem Meeresspiegel. So unterschiedlich wie die Topographie ist auch das Klima in diesem Land, das nur wenig größer als die Schweiz ist.
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Inhaltsverzeichnis Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik (span. República Dominicana) ist ein Inselstaat auf der Insel Hispaniola, gehört zu den Großen Antillen und liegt zwischen dem Atlantik und der Karibik. Die Dominikanische Republik umfasst auf einer Fläche von 48.730 km² den Osten und die Mitte der Insel, während das westliche Drittel der Staat Haiti einnimmt.
Die Dominikanische Republik ist weitgehend gebirgig. Relativ flach sind nur der Osten der Insel und ein breites Längstal im Norden. Das Land hat vier große Gebirge:
Die Industrie der Dominikanischen Republik konzentriert sich zunächst vorwiegend auf die Weiterverarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Allen voran auf die von Zucker und seiner Nebenprodukte. Der Anbau von Zuckerrohr ist das wichtigste Standbein der dominikanischen Agrarwirtschaft. Weiterhin auf die Getränke- und Lebensmittelherstellung sowie die Herstellung chemischer Erzeugnisse, die Produktion von Textilien und Zement.
Die Dominikanische Republik exportiert landwirtschaftliche Produkte, wie Zucker, Bananen, Kaffee, Kakao, Tabak, Gemüse, Reis und Kokos. Die Republik ist mittlerweile drittgrößter Exporteur von Avocados (nach Israel und Südafrika). Des weiteren werden aber auch Rohstoffe, wie Ferronickel, Gold, Silber, Zink und Larimar exportiert.
Zu den Naturschätzen gehören Holz, Nickel, Gold, Silber und Bernstein.
Die Dominikanische Republik ist eine Präsidialrepublik.
Nach der Verfassung von 1966 existiert ein Präsidialsystem, in dem das Staatsoberhaupt auch das Amt des Regierungschefs übernimmt. Der Präsident wird alle 4 Jahre gewählt. Der amtierende Präsident seit 2004 ist der Sozialdemokrat Leonel Fernández (war bereits Präsident von 1996 bis 2000).
In der Dominikanischen Republik leben ca. 9,1 Mio. Menschen, entspricht 195 Einwohner/km². 67 % der Dominikaner zählen zu der städtischen Bevölkerung.
Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung bilden mit ca. 73 % die Mulatten. Des weiteren leben hier ungefähr 16 % Weiße und ungefähr 11 % Schwarze.
Die Landessprache ist Spanisch. In den Hotels und typischen Touristenregionen wird auch Englisch gesprochen. In der Dominikanischen Republik leben viele Menschen der haitianischen Abstammung, die haitianisches Kreolisch und teilweise auch Französisch sprechen.
Die Staatsreligion ist, nach einem Konkordat mit dem Vatikan, der Katholizismus, auch wenn Religionsfreiheit besteht.
Etwa 75 % der Bevölkerung sind Katholiken, 4 % Protestanten, 1,5 % Adventisten und 2 % sonstige christliche Kirchen (wie z. B. die Neuapostolische Kirche) und 16 % ohne Religionszugehörigkeit (Angaben des deutschen Auswärtigen Amts).
Es ist ein Reisepass bzw. ein Kinderausweis erforderlich, der mindestens noch 6 Monate gültig sein muss. Ab dem 3. Lebensjahr muss der Kinderausweis mit einem Lichtbild versehen sein. Ab dem 16. Lebensjahr ist ebenfalls ein Reisepass erforderlich. Bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen ist für deutsche Staatsbürger kein Visum erforderlich, jedoch muss bei der Einreise eine Touristenkarte für 10 USD oder 10 EUR gekauft werden.
Der deutsche Kinderpass wird uneingeschränkt anerkannt. Die Einreise von Kindern bis 16 Jahren, die lediglich im Reisepass mitreisender Eltern eingetragen sind, ist grundsätzlich möglich. Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, dass Kinder generell mit eigenem Kinderpass reisen. Alle Einreisedokumente müssen bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
http://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.dr-botschaft.de/
Die lokale Währung ist der dominikanische Pesos (RD$ oder DOP), der international jedoch nicht gehandelt wird.
Dominikanische Pesos können problemlos direkt mit EC- oder Kreditkarte an einem Bankautomat bezogen werden. Der Barbezug erfolgt zum aktuellen Tageskurs, der meist sogar etwas besser ist, als der in den Wechselstuben.
Bei den meisten Banken ist der tägliche Höchstsatz der Abhebung 10.000 DOP (1 EUR = ca. 53 DOP/1 USD = ca. 37 DOP; Stand April 2011). Bei der Bank BHD können sogar bis zu 20.000 DOP abgehoben werden.
EURO und USD können in Banken und offiziellen Wechselstuben problemlos gewechselt werden. Der Umtausch von Schweizer Franken gestaltet sich jedoch etwas schwieriger, da dies fast nur in Banken möglich ist.
Devisen tauscht man am besten in Banken oder offiziellen Wechselstuben. Der Wechselkurs sollte jedoch stets verglichen werden. Der Tageskurs in den Hotels ist meistens um einiges niedriger.
Bitte beachten Sie, dass Sie zum Wechseln von Fremdwährungen immer Ihren Reisepass vorweisen müssen. Hände weg vom Schwarztausch auf der Straße! Dies kann zu unangenehmen Situationen und zu Falschgeld führen.
Bei der Ausreise können bis zu 30 % der Summe zurückgetauscht werden, die man vorher in dominikanische Pesos eingetauscht hat (vorausgesetzt man kann die Bankbelege vorlegen).
In großen Hotels, vielen Geschäften und in touristischen Restaurants werden Kreditkarten (Euro-/Mastercard, VISA) akzeptiert.
Traveller-Schecks sind nicht unbedingt zu empfehlen. Es gibt kaum Orte an denen mit Traveller-Schecks bezahlt werden kann und daher müssen die Schecks immer zuerst wieder in Bargeld umgetauscht werden. Der Gang zur entsprechenden Bank kostet Zeit und durch den Wechsel von Dollar in Dominikanische Pesos, entsprechend auch Geld. Zudem werden von den Banken Spesen erhoben.
Die Zeitverschiebung im Verhältnis zur MEZ beträgt -5 Stunden. Während der Sommerzeit in Europa beträgt die Zeitverschiebung -6 Stunden.
Die elektrische Spannung beträgt 110 Volt. Adapter für Flachstecker (amerikanische Norm) sind erforderlich, am besten sollten Sie diese mitnehmen.
Die Stromversorgung in der Dominikanischen Republik lässt zu wünschen übrig, daher kommt es im ganzen Land immer wieder zu Stromausfällen. Die meisten Hotelbetriebe sind jedoch darauf eingestellt und haben eigene Stromgeneratoren, welche für 24 Stunden Strom am Tag sorgen.
Die Landesvorwahl ist die +1-809. Seit kurzem sind die Vorwahlen +1-829 sowie +1-849 dazugekommen.
In allen touristischen Gegenden des Landes gibt es Telekommunikationszentren. Marktführer unter den verschiedenen Telefonanbietern sind Codetel und Codetel Claro. In städtischen Regionen spielt die Wahl des Anbieters keine Rolle.
Für das Telefonieren mit dem Handy benötigen Sie ein Triband-Handy. Für die meisten deutschen Mobilfunkanbieter ist der Roaming-Partner Orange Dominicana S. A.
Siehe auch Reiseinformationen auf heise mobil.
Die Kriminalität im Land ist verhältnismäßig hoch. Sie richtet sich allerdings nicht gezielt gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen.
Wertsachen sollten daher nur im erforderlichen Rahmen mitgeführt werden und stets, sofern vorhanden, in einem Hotelsafe deponiert werden. Auf teuren Schmuck sollte, wie in allen Drittweltländern, verzichtet werden.
Barrios (Armenviertel) sollten Sie nur in Begleitung Ortskundiger betreten. In größeren Menschenansammlungen (Märkten, Busbahnhöfe, während Busfahrten usw.) sollten Sie besonders auf Geldbörse und Wertsachen achten.
Von wichtigen Dokumenten sollten nur eine Kopie mitgeführt werden. Die Originale aus Sicherheitsgründen im Hotelsafe aufbewahren.
Die Dominikanische Republik ist sehr laut. Es existiert keine Nachtruhe und auch sonntags wird auf niemanden Acht genommen, der gerne ausschlafen möchte. Die Dominikanische Republik ist eines der lärmunempfindlichsten Länder der Welt. Machen Sie sich daher auf laute Musik, hupende Autos und temperamentvolle Stimmen gefasst.
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Die Dominikanische Republik kann unter den klimatischen Gesichtspunkten das ganze Jahr über bereist werden. In den Sommermonaten wird das Klima durch die Regenzeit (Juni bis Oktober - Hurrikansaison) geprägt. Dann herrscht neben der Hitze eine hohe Luftfeuchtigkeit. In den Wintermonaten fällt das Thermometer nur gering, dafür ist es "konstant trocken". An der Nordküste setzt die Regenzeit jedoch erst etwas später ein, im Oktober oder November.
Im Allgemeinen ist das Klima tropisch feucht, die nordöstlichen Winde des Passats machen es aber angenehmer. In höheren Berglagen sowie im Inneren der Insel kann das Wetter auch mal frisch und kühl sein. Der Nordwesten an der Grenze zu Haiti ist eine sehr trockene Zone, wobei das Klima im Norden und Osten feuchter ist. Der Südwesten bekommt weniger Regen ab und somit relativ trocken.
Die Durchschnittstemperatur liegt bei ca. 25 °C. Im Winter sinkt das Thermometer schon mal auf 17 °C in der Nacht, dafür steigt im Sommer bei schönem Wetter die Temperatur auf 40 °C (bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit).
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Zurzeit sind bei einem Direktflug aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Generell wird jedoch folgender Impfschutz empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und Polio. Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.
Ratsam ist es darüberhinaus, nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser zu trinken. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden werden.
Denguefieber: In der Regenzeit (Juli bis Oktober) treten wiederholt Denguefieber-Erkrankungen auf. Die Krankheit wird von tagaktiven Mücken übertragen. In Einzelfällen können ernsthafte Erkrankungen auftreten. Mückenspray ist daher von äußerster Wichtigkeit!
Malaria (Malaria tropica, ohne Resistenzen): Mittleres Risiko im Tiefland der westlichen Provinzen (Castanuella, Hondo Valle, Pepillo Salcedo), geringes Risiko im Tiefland der östlichen Provinzen einschließlich der küstennahe Feuchtgebiete. Sehr geringes Risiko in den Touristenresorts der Küste, in Santo Domingo und den übrigen Landesteilen.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Reise-Infos Seite.
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Flug ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Dominikanische Republik und zurück, z. B.:
| Santo Domingo, z. B. mit Delta Airlines, Continental | EUR 880 - 1150 |
| Punta Cana, z. B. mit Delta Airlines, Continental, US-Airways | EUR 950 - 1250 |
| Specials | ab EUR 750 |
Tip: "Knüller-Angebote" können sich wegen Airpass-Restriktionen oder fehlenden Stopovers als nachteilig erweisen. Verknüpfen Sie deshalb den Flug immer mit der Inlands-Reiseplanung. Wir als Lateinamerika-Spezialist sind Ihnen gerne behilflich, Geld zu sparen.
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