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"Bananenrepublik" ist für Guatemala kein Schimpfwort, denn das
Land zwischen Karibik und Pazifik hat weit mehr zu bieten: geheimnisvolle
Stätten der Mayakultur, schön restaurierte Kolonialstädte und
undurchdringliche Regenwälder.
Im Land des "Quetzals"
erwarten Sie unvergessliche Attraktionen.
Es heißt, dass der Quetzal nur in
Freiheit leben kann. Deshalb wurde der scheue Paradiesvogel als Symbol für
Unabhängigkeit und Freiheit 1871 in das Nationalwappen des Landes
aufgenommen. Der schönste Vogel Zentralamerikas ist in Guatemala nicht nur
Nationalvogel, auch die Landeswährung ist nach ihm benannt. Sein
Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf die hochgelegenen Regionen
Zentralamerikas und er ist der farbenprächtigste aus der Familie der
Trogons.
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Die
Landesbezeichnung Guatemala leitet sich vom Wort "Guauhitemala" ab,
was übersetzt "Ort des Waldes" bedeutet.
Guatemala besteht
aus hohen Gebirgen, wobei das Herzstück die Sierra Madre bildet, Vulkanen,
urwaldbedecktem Flachland sowie tropischen Wäldern. Der Kaffee bildet die
Hauptbasis der Wirtschaft, gefolgt vom Tourismus, der sich in den letzten
Jahren zur zweiten Devisenquelle des Landes entwickelt hat.
Guatemala hat
einige Nationalparks, wobei Tikal der größte und sicher auch
bekannteste Nationalpark Guatemalas ist. Dies ist der einzige Ort auf der Welt,
der von der UNESCO gleichzeitig zum Natur- und Kulturerbe erklärt
wurde.
Guatemala grenzt an Mexiko,
Belize, Honduras und
El Salvador.
Guatemala hat ca. 12 Millionen Einwohner, darunter über 20 indianische Maya-Stämme. Ihnen gehört der größte Teil der Bevölkerung an. An der Karibikküste sind die afrokaribischen Einflüsse klar erkennbar. Der Mestize ist ein indianisch-spanischer Mischling und hat in den größeren Ansiedlungen und Städten eine eigene Kultur entwickelt. 60 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, etwa 30 % gehören protestantischen Kirchen an. In der christlichen Folklore des Landes sind viele Rituale der Maya eingeflossen. So finden sich zum Beispiel häufig Opfergaben für christliche Heilige auf den Kirchenstufen, wie sie früher Mayagottheiten dargebracht wurden.
Ca. 2600 vor Chr. wanderten die
Proto-Maya (so wurden die Vorfahren der Maya-Völker genannt) von Norden
her ein. Siedlungsraum war das Hochland von Guatemala.
1500 vor Chr. beginnt
die Besiedlung des Peten; es entstehen nach und nach die ersten großen
Städte Uaxactun, El Mirador und schließlich Tikal, die zwischen 900
und 300 vor Chr. weite Teile des Peten kontrollieren.
Um 100 nach Chr. wird
aus noch unerforschten Gründen El Mirador aufgegeben, Uaxactun und Tikal
erleben dafür ihre Blütezeit. Zwischen 300 und 900 nach Chr. wird ein
Kalender eingeführt und eine Schrift entwickelt. In Kunst und Kultur wird
ein hohes Maß an Vollendung und Ausdruckskraft erreicht, die
Zeremonialkultur wird verfeinert.
Zusammenbruch des Königreichs der
Maya im Tiefland vermutlich durch selbstzerstörerische Kriegsführung,
Tikal wird verlassen.
Im 15. Jahrhundert verdrängen die Quiche die
Cakchiquel und errichten das heutige Santa Cruz del Quiche ein Reich mit der
Hauptstadt K'umarcaaj (spanisch: Utatlan).
1502 begegnet Kolumbus einem
Handelskanu der Maya.
1524 wurde Pedro de Alvarado von Hernan Cortes
beauftragt, Guatemala zu erobern. Dieser stieß im Hochland von Guatemala
auf Widerstand der Quiche unter ihrem Fürst Tecun Uman. Nachdem der
Widerstand der Quiche gebrochen war gelang es ihm in kürzester Zeit die
großen Maya-Stämme zu unterwerfen. Die Spanier beginnen mehrere
Städte zu gründen.
Zwischen 1717 und 1773 zerstören drei
schwere Erdbeben das heutige La Antigua, das daraufhin aufgegeben wurde.
1776 wird die neue Hauptstadt Nueva Guatemala de la Asuncion (Guatemala-City)
im Ermita Tal gegründet.
Als sich Mexiko 1821 von Spanien ablöst,
erklärt sich auch Guatemala unabhängig und schließt sich Mexiko
an.
1823 trennt sich Guatemala wieder von Mexiko und gründet zusammen
mit El Salvador, Honduras, Nicaragua und Costa Rica eine Konföderation,
die sich Vereinigte Provinzen von Zentralamerika nennt, jedoch 1841 wieder in
die einzelnen Staaten zerfiel.
Unter Präsident Barrios blüht die
Wirtschaft durch Kaffee- und Bananenexport auf. Das Straßennetz wird
verbessert und die erste Eisenbahnlinie wird gebaut.
Die folgenden 120 Jahre
sind geprägt durch ständige Regierungswechsel, Putsche, Diktatoren,
Bürgerkrieg und Guerillakämpfe.
Alvaro Arzú Irigoyen wird
in Guatemala 1996 mit knapper Mehrheit zum neuen Staats- und Regierungschef
gewählt. Der rechtskonservative Politiker bringt die Friedensverhandlungen
mit den linksextremen Guerillas endlich zum Abschluss und bekämpft den
Drogenhandel.
Nach 36 Jahren Bürgerkrieg, dem längsten in ganz
Lateinamerika, der rund 150.000 Menschen das Leben gekostet hat, unterzeichnen
die linksgerichteten Rebellen mit der Regierung Guatemalas Ende 1996 einen
abschließenden Friedensvertrag, der u. a. umfassende wirtschaftliche
Reformen und mehr Rechte für die Indigenasbevölkerung sowie eine
Wiedereingliederung der Guerilleros in das zivile Leben vorsieht.
Die Hauptexportgüter des Landes sind Textilien und Kaffee, daneben werden Zucker, Baumwolle, Bananen, Tabak, Kautschuk, ätherische Öle und Kardamon exportiert. Ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor ist seit dem Ende der 1990er Jahre auch der Tourismus. Von großer Bedeutung sind auch die Überweisungen ausgewanderter Guatemalteken an ihre Familien.
Die offizielle Amtssprache ist Spanisch und Muttersprache der Mestizen. Neben der Amtssprache, die rund 60 % der Guatemalteken sprechen, sind weitere sieben Sprachen anerkannt. Dazu zählt neben einigen Maya-Sprachen beispielsweise auch die Arawak-Sprache der Garifuna. Bei den Garifuna, die enge Verbindungen mit Belize unterhalten, ist auch Englisch mit karibischem Einschlag sehr weit verbreitet.
Die Währung in Guatemala setzt sich wie folgt
zusammen:
1,00 Quetzal = 100 Centavos (Kurs: 1,- EUR = ca. 10,581 GTQ).
Bare Euro können in Guatemala in einigen wenigen Banken inzwischen
eingelöst werden. Akzeptiert werden (nicht überall) internationale
und nationale namhafte Kreditkarten (z. B. Visa, Master Card, American
Express) sowie US-Dollar-Reiseschecks und Schecks, die in US-Dollar auf eine
US-Bank bezogen sind sowie bare US-Dollar. An einigen Geldautomaten, die im
MAESTRO-System integriert sind, kann Bargeld mit der EC-Karte gezogen werden.
Es empfiehlt sich, ausreichend bare US-Dollar mit sich zu führen.
Die Zeitverschiebung beträgt Mitteleuropäische Zeit
(MEZ) -7 Stunden.
In Guatemala ist von Anfang April bis Ende September
ebenfalls Sommerzeit. Daher beträgt der Zeitunterschied auch während
dieses Zeitraums europäische Sommerzeit -7 Stunden. An den Tagen, an denen
bei uns bereits/noch die europäische Sommerzeit gilt, in Guatemala aber
noch Normalzeit ist, besteht ein Zeitunterschied von -8 Stunden.
110 Volt Wechselspannung, 60 Hertz
Da in
Guatemala amerikanische Blattstecker in Gebrauch sind, sollte man auf jeden
Fall einen Adapter mitführen.
Die
Landesvorwahl ist die +502
Mobilfunknetze: GSM 850/GSM 1900
Einen
Roamingpartner gibt es für die Netze von E-Plus, O2, T-Mobile und
Vodafone.
Siehe auch Reiseinformationen auf heise mobil.
Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Der Eintrag eines Kindes in den Reisepass eines Elternteils ist zur Einreise ausreichend.
Alleinreisende Minderjährige sollten bei Einreise eine beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten in deutscher Sprache (mit spanischer Übersetzung) oder in englischer Sprache mit sich führen.
Am 15.11.2004 wurden die Grenzformalitäten zwischen Guatemala und El Salvador erleichtert: Für Ausländer außerhalb der Region reicht nun bei der Ausreise aus Guatemala oder El Salvador ein einziger Stempel im Reisepass.
Es wird dringend empfohlen, vor der Einreise bzw. unmittelbar danach Kopien der Reisedokumente an die Botschaft zu senden.
Für deutsche Staatsangehörige ist mit Reisepass ein visafreier Aufenthalt in der Region Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua bis zu 90 Tagen möglich. Die Aufenthaltserlaubnis wird kostenfrei bei der Einreise erteilt. Eine Verlängerung von 30 Tagen kann bei der Einwanderungsbehörde beantragt werden.
Deutsche Staatsangehörige können als Touristen oder Geschäftsreisende ohne ein Visum in die Vereinigten Staaten reisen oder das Land zur Durchreise (Transit) nutzen, wenn Sie im Besitz eines mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültigen maschinenlesbaren (bordeauxroten) Reisepasses oder eines Kinderreisepasses (mit Lichtbild) sind, der vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt und nach diesem Datum nicht verlängert wurde. Sie müssen außerdem im Besitz eines Rückflug- oder eines weiterführenden Tickets sein (weiterführende Tickets dürfen nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden).
Reisende, die einen vorläufigen Reisepass, einen ab dem 26.10.2006 ausgestellten oder verlängerten Kinderreisepass oder einen Kinderausweis besitzen, benötigen ein Visum!
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
Botschaft der Republik Guatemala
Leiter: S. E. Herr
Gabriel Edgardo, Aguilera Peralta, außerordentlicher und
bevollmächtigter Botschafter (07.07.2008) Frau Aura Azucena Bolanos de
Aguilera
Ort: Berlin
PLZ: 10557
Telefon: 030 - 2064363
Fax: 030 -
20643659
Postadresse: Joachim-Karnatz-Allee 45-47, 2. OG.
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 09:00 - 16:00 Uhr
http://www.auswaertiges-amt.de/
Umsicht und Vorsicht sind in jedem Land angebracht. Wegen der häufigen Überfälle und Diebstähle sollten Reisende Schmuck, größere Mengen an Zahlungsmitteln sowie Dokumente möglichst im Hotelsafe aufbewahren und unsichere Stadtviertel - insbesondere bei Dunkelheit - meiden. Ausweispapiere sollten in Kopie mitgeführt werden.
Reisezeit ist das ganze
Jahr. Die beste Reisezeit ist von November bis April, aber auch in der
Regenzeit von Mai bis Oktober kann Guatemala problemlos bereist werden.
Guatemala liegt im Reich der Tropen, zu deren Charakteristika es gehört,
dass die Sonne ganzjährig nahezu um die gleiche Zeit auf- (in Guatemala
gegen 6 Uhr) und untergeht (in Guatemala gegen 18 Uhr).
Das Klima
wird jedoch nicht nur durch den Sonnenstand, sondern auch vom
Oberflächenrelief des Landes (thermische Höhenstufen) und von den
Regen- und Trockenzeiten (hygrische Jahreszeiten) bestimmt.
Guatemala weist
durch seine ausgeprägte Oberflächenstruktur mit Niederungen um den
Meeresspiegel bis zu 4000er Gipfeln alle bekannten thermischen Höhenstufen
auf, mit Ausnahme der Zone des ewigen Eises.
Seit der spanischen
Kolonialzeit hat sich der Begriff "tierra caliente" (heißes
Land) für die Höhenstufe des feuchtheißen Flachlandes
eingebürgert. Zu dieser Einstufung gehört die Pazifik- und
Karibikküste sowie das 500 Meter über dem Meeresspiegel gelegene
Tiefland des Peten. In Meeresnähe herrscht naturgemäß eine
besonders hohe Luftfeuchtigkeit, die über 90 % erreicht.
Im
Regenwaldgebiet des Peten kommt es auch in der Trockenzeit zu Wolkenbildung und
Niederschlagstätigkeit und die Luftfeuchtigkeit kann auf fast 100 %
steigen.
Der Großteil des Landes allerdings liegt auf der 1.000-2.000
Metern Höhe reichenden tierra templada (gemäßigtes Land). Es
ist die angenehme, europäisch anmutende Klimazone des "ewigen
Frühlings" mit Temperaturen, die innerhalb von 24 Stunden zwischen 8
und 30 °C schwanken.
Nur wenige Teile Guatemalas liegen im Bereich
der "tierra fria" (kaltes Land, ab 2.000 Metern) mit Temperaturen von
durchschnittlich nur 16 °C bei gleichzeitiger nicht zu
unterschätzender intensiver, direkter Sonneneinstrahlung. Dazu
gehören das zentrale und nordwestliche Hochland in der Sierra Madre und
natürlich die Gipfelzonen der Vulkane.
Genauere Informationen finden Sie auf unserer Reise-Infos Seite.
Flug ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Guatemala und zurück, z. B:
| Guatemala City mit Iberia, American Airlines, British Airways, Delta Airlines, Air France, Continental Airlines, United Airlines, KLM, US-Airways, ... | EUR 850 - 1.400 |
| Specials | ab EUR 700 |
Tip: "Knüller-Angebote" können sich wegen Airpass-Restriktionen oder fehlenden Stopovers als nachteilig erweisen. Verknüpfen Sie deshalb den Flug immer mit der Inlands-Reiseplanung. Wir als Lateinamerika-Spezialist sind Ihnen gerne behilflich, Geld zu sparen.
Mittelamerika-Flüge: Erfragen Sie unsere oft günstigeren aktuellen Tagespreise!
Ein Airpass kann in Verbindung mit anderen mittelamerikanischen Ländern wie zum Beispiel Mexiko, Belize oder Honduras angeboten werden.
finden Sie bei den
Links. So können Sie sich Ihre ganz persönliche Mietwagen-Traumreise
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