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Honduras ist ein vielfältiges und unverbrauchtes
Reiseziel, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Von lebensfrohen
Städten über faszinierende Regenwälder bis hin zu traumhaften
Stränden ist hier alles geboten. Zudem gelten die Islas de la Bahia als
Geheimtip unter Tauchern, und Copán im Landesinneren ist eine der
bedeutendsten und bestuntersuchten Stätten der klassischen Maya-Epoche. Im
Westen des Landes lockt der fast unberührte Regenwald des
Biosphärenreservates der Mosquitia mit einer Vielzahl von exotischen
Pflanzen und Tieren.
Honduras ist das zweitgrößte Land
Mittelamerikas und fällt vor allem durch seine geographische Vielfalt auf.
Die Gebirgslandschaft im Nordwesten ist vulkanischen Ursprungs und von
zahlreichen Tälern zerschnitten. Der Osten Honduras wird von dem
mittelamerikanischen Zentralmassiv der Kordilleren beherrscht. An der
nördlichen Karibikküste befinden sich Tiefebenen die von
wasserreichen Flüssen durchzogen werden. Die ca. 50 km vor der
Küste liegenden Islas de la Bahia bestehen aus den drei Hauptinseln
Roatán, Utila und Guanaja sowie rund 70 kleinen Atollen. Vor diesen
Inseln befindet sich ein Teil des zweitgrößten Korallenriffs der
Welt.
Die Mehrheit der Bevölkerung besteht aus Mestizen und den
karibisch Schwarzen der Islas de Bahias.
Die Bevölkerung konzentriert sich auf das Hochland im Nordwesten, das
Gebiet um Tegucigalpa sowie den pazifischen Süden. Der überwiegende
Teil der honduranischen Bevölkerung stammt von Nachfahren von
europäischen Einwanderern und den Ureinwohnern des Landes. Die Mestizen
stellen etwa 90 % der Bevölkerung. Die meisten dieser
Bevölkerungsgruppe gehören der römisch-katholischen
Glaubensrichtung an. Zudem gibt es weitere Volksgruppen, die völlig
abgeschieden leben und ihre eigenständige Kultur und Sprache bewahrt
haben. Einige Stämme von "Flussindianern" durchstreifen noch als
Jäger und Sammler die Wälder an der Karibikküste.
Trotz aller
Armut ist es ein Land voller wunderbarer Erlebnisse, freundlicher und
fröhlicher Menschen, einer herrlichen Landschaft, kultureller Schätze
und großer Toleranz.
Für viele ist Honduras noch immer die sprichwörtliche "Bananenrepublik". Drei US-amerikanische Konzerne hatten sich um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert mit Hilfe großzügiger Konzessionen riesige Flächen im karibischen Tiefland angeeignet. Sie machten die "Enklave" zum weltgrößten Exporteur von Bananen. Bis zu den 1990er Jahren ging der Anteil der Bananen am Gesamtexport auf ein Drittel zurück und vor allem die Anteile von Kaffee und Fleisch erhöhten sich.
Die offizielle Amtssprache ist Spanisch. Die Mestizen sprechen die spanische Landessprache. Daneben sind indigene Sprachen verbreitet, wie zum Beispiel Miskito und Tawahka in der Moskitia. An der Atlantikküste und auf den vorgelagerten Inseln wird kreolisch eingefärbtes Englisch gesprochen.
Die honduranische Währung setzt sich wie folgt
zusammen:
1,00 Lempira = 100 Centavos (Kurs: 1,- EUR = ca. 31 HNL
(Lempiras)).
Bare Euro können in Honduras in einigen wenigen Banken
inzwischen eingelöst werden. Akzeptiert werden (nicht überall)
internationale und nationale namhafte Kreditkarten (z. B. Visa, Master
Card, American Express) sowie US-Dollar-Reiseschecks und Schecks, die in
US-Dollar auf eine US-Bank bezogen sind sowie bare US-Dollar. An einigen
Geldautomaten, die im MAESTRO-System integriert sind, kann Bargeld mit der
EC-Karte gezogen werden. Es empfiehlt sich, ausreichend bare US-Dollar mit sich
zu führen.
Honduras hat eine Zeitdifferenz zu der offiziellen GMT Standard Zeit von -6 Stunden. Die Zeitverschiebung zur MEZ beträgt -7 Stunden.
Elektrische
Spannung:
Teils 110, teils 220 Volt Wechselspannung, 60 Hertz. Es ist
empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.
Die
Landesvorwahl ist die +504
Mobilfunknetze: GSM850/GSM 1900
Einen
Roaming-Partner gibt es für die Netze von E-Plus, O2, T-Mobile und
Vodafone.
Siehe auch Reiseinformationen auf heise mobil.
Deutsche Touristen und Geschäftsreisende mit gültigem Reisepass (Personalausweis ist nicht ausreichend), der mindestens 3 Monate über den beabsichtigten Aufenthaltszeitraum hinaus gültig sein muss, erhalten in der Regel bei Einreise an den Flughäfen und Grenzen gebührenfrei eine Aufenthaltserlaubnis von 90 Tagen. Vorgeschrieben ist jedoch gem. Artikel 127 Ziffer 18 der Ausführungsvorschriften zum "Gesetz betr. Reisevorschriften und Ausländerstatus" bei Einreise nicht-zentralamerikanischer Ausländer auf dem Landwege die Zahlung einer Tourismussteuer in Höhe von 3,00 US-Dollar bzw. des Gegenwerts in der honduranischen Währung "Lempiras". Hiervon ausgenommen sind die Inhaber von Dienst- oder Diplomatenpässen.
Deutsche Kinderausweise bis zum 16. Lebensjahr werden anerkannt (gelegentlich wird ein Lichtbild verlangt). Die Eintragung eines Kindes in den Pass der Eltern ist nicht immer ausreichend. Es sollte daher ein eigener Kinderausweis mitgeführt werden.
Einzelne Grenzübergänge verlangen eine Ausreisegebühr, die sehr unterschiedlich festgesetzt wird. Eine zentrale Gebührenregelung gibt es nicht. Bei der Ausreise per Flugzeug sind am Flughafen verschiedene Gebühren in Höhe von insgesamt 30,00 US-Dollar zu entrichten.
Falls ein längerfristiger und/oder Aufenthalt zu anderen Zwecken erwünscht ist, sollte das Visum möglichst bereits vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung von Honduras eingeholt werden. In Deutschland ist dies das Generalkonsulat von Honduras in Hamburg.
Die bisher ebenfalls häufig angewandte, allerdings nicht offizielle Praxis, den Aufenthalt in Honduras durch kurzzeitige Ausreise in eines der Nachbarländer um weitere 90 Tage zu verlängern, besteht nicht mehr!
Zwar ist es auch zulässig, zunächst als Tourist einzureisen und seinen Aufenthaltsstatus dann erst nach der Einreise nach Honduras dort zu ändern (z. B. zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit). Hiervon wird jedoch abgeraten, da die tatsächlichen Schwierigkeiten zum Erhalt der zahlreichen hierfür erforderlichen deutschen Urkunden mit den jeweiligen Überbeglaubigungen und Übersetzungen durch das honduranische Generalkonsulat in Hamburg dies in der Praxis zu einem außerordentlich komplizierten, zeit- und kostenintensiven Verfahren machen können. Zudem ist hierfür die Beauftragung eines Rechtsanwalts vorgeschrieben, der ebenfalls ein Honorar verlangt.
Bei Einreise (mit und ohne Visum) wird von den Kontrollorganen in den Reisepass ein gelber Einreisezettel eingeheftet. Dieser muss bis zur Ausreise aufbewahrt werden.
Es ist aufgrund der häufigen Diebstähle und Überfälle ratsam, den Reisepass im Hotelsafe sicher zu verwahren und sich gegenüber den honduranischen Behörden bei kleineren Touren oder am Strand mit einer Passkopie auszuweisen, die neben der Passseite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem honduranischen Einreisestempel beinhaltet.
Deutsche Staatsangehörige können als Touristen oder Geschäftsreisende ohne ein Visum in die Vereinigten Staaten reisen oder das Land zur Durchreise (Transit) nutzen, wenn Sie im Besitz eines mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültigen maschinenlesbaren (bordeauxroten) Reisepasses oder eines Kinderreisepasses (mit Lichtbild) sind, der vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt und nach diesem Datum nicht verlängert wurde. Sie müssen außerdem im Besitz eines Rückflug- oder eines weiterführenden Tickets sein (weiterführende Tickets dürfen nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden).
Reisende, die einen vorläufigen Reisepass, einen ab dem 26.10.2006 ausgestellten oder verlängerten Kinderreisepass oder einen Kinderausweis besitzen, benötigen ein Visum!
Die US-Botschaft in Managua stellt nur nach persönlichem Vorsprache-Termin, was bis zu zwei Monate nach Antragstellung dauern kann, ein Visum aus.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
Bezeichnung Botschaft der Republik Honduras
Leiter: S. E. Herr
Roberto Augusto Martinez Castaneda, außerordentlicher und
bevollmächtigter Botschafter (11.12.2006)
Frau Myriam Leticia Nunez
Ort: Berlin
PLZ: 10555
Telefon: 030-397 49 710/711
Fax: 030-397 49
712
Postadresse: Cuxhavener Straße 14
http://www.auswaertiges-amt.de/
Umsicht und Vorsicht sind in jedem Land angebracht. Wegen der häufigen Überfälle und Diebstähle sollten Reisende Schmuck, größere Mengen an Zahlungsmitteln sowie Dokumente möglichst im Hotelsafe aufbewahren und unsichere Stadtviertel - insbesondere bei Dunkelheit - meiden. Ausweispapiere sollten in Kopie mitgeführt werden.
Beste Reisezeit ist in Honduras das ganze Jahr! Das Klima ist warm bis tropisch. Das Hochland ist jedoch deutlich kühler als die heißen Tiefebenen der Karibik und des Pazifik. Die Hitze wird an der Küste durch die Meeresbrise gemildert. Die Trockenzeit ist in der Regel von Dezember bis April, Regenzeit ist von Mai bis November. Dann herrschen sehr angenehme Temperaturen. Regen fällt vorwiegend in den Nachmittagsstunden.
Bei Einreise ins
Gastland sind Pflichtimpfungen nicht vorgeschrieben, für Kurzreisen nach
Honduras empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und
Diphtherie.
Auf persönliche Hygienemaßnahmen sollte besonders
geachtet werden. Es sollte nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser
getrunken werden. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden
werden.
Genauere Informationen finden Sie auf unserer Reise-Infos Seite.
Flug ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Honduras und zurück, z. B.:
| Frankfurt nach San Pedro Sula mit Iberia, Delta Airlines, American Airlines, United Airlines, ... | EUR 850 - 1.400 |
| Frankfurt nach Tegucigalpa mit KLM, Iberia, Delta Airlines, United Airlines, American Airlines, ... | EUR 900 - 1.400 |
| Specials | ab EUR 850 |
Tip: "Knüller-Angebote" können sich wegen Airpass-Restriktionen oder fehlenden Stopovers als nachteilig erweisen. Verknüpfen Sie deshalb den Flug immer mit der Inlands-Reiseplanung. Wir als Lateinamerika-Spezialist sind Ihnen gerne behilflich, Geld zu sparen.
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