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Als im Jahre 1250 die Mexica in
das zentrale Hochland einwanderten, errichteten sie die ersten Siedlungen auf
den Inseln des Texcoco-Sees, worauf später dann die Stadt
Tenochtitlán, das heutige Ciudad de México, entstand. 1521 kam
der spanische Conquistator Hernán Cortés mit Tausenden von
Verbündeten ins Land und eroberte innerhalb von nur zwei Monaten
Tenochtitlán und stürzte dabei den letzten Aztekenherrscher
Cuauhtémoc.
Heute ist México ein ideales Reiseland, für
all diejenigen die Natur und Kultur verbinden möchten. Der
drittgrößte Staat Lateinamerikas ist reich an natur- und kulturellen
Höhepunkten, die einen Aufenthalt in diesem Land sicherlich zu einem
einmaligen Erlebnis werden lassen. Undurchdringliche Regenwälder,
traumhafte Sandstrände an zwei Küsten, gigantische Felsschluchten,
mehr als 5.000 m hohe Vulkane, die Pyramiden von Uxmal und die
Mega-Metropole Ciudad de México sind nur einige der
Sehenswürdigkeiten dieses Landes.

Schon 1872 träumte der
Amerikaner Albert Kinsey Owen von einer Zugverbindung zwischen der Reede von
Topolobampo in dem mexikanischen Bundesstaat Sinaloa nach Kansas City,
U. S. A.; die Zugverbindung sollte die existierende Verbindung
zwischen San Francisco und Kansas City um 400 Meilen verkürzen und von
erheblichem wirtschaftlichen Nutzen sein.
Fast ein Jahrhundert später
durchquerte schließlich der erste Zug am 23. November 1961 die Schluchten
und Berge der Sierra Madre Occidental. Der Eröffnung waren gewaltige
physische, politische und wirtschaftliche Anstrengungen vorausgegangen;
insbesondere der letzte Bauabschnitt über ein Gefälle von
2.134 m auf einer Länge von 195 km erforderte eine Bauzeit von
über 20 Jahren, wobei erst die technischen Entwicklungen in der Zeit nach
dem zweiten Weltkrieg den Bau der Trasse ermöglichten, der am Ende von der
mexikanischen Regierung finanziert wurde. Viele bekannte Namen sind mit der
Errichtung der Ferrocarril Chihuahua al Pacifico - liebevoll "CHEPE"
genannt - verbunden; neben Enrique C. Creel, Ulysses S. Grant, Don Porfirio
Díaz, Admiral George W. Dewey, Pancho Villa, Arthur Stillwell, Benjamin
F. Johnson, C. Adolfo López Mateos, sind gerade die Rarámuri als
Schlüsselfiguren zu nennen, die Owens Traum in die Realität
umsetzten.

Die Strecke von Los
Mochis nach Chihuahua führt über 36 größere Brücken
und durch 87 Tunnel, die viel zur Faszination der Fahrt vom Meeresspiegel bis
zu einer Höhe von 2.439 m beitragen. Die Zugstrecke führt den
Reisenden in kurzer Zeit durch drei grundsätzlich verschiedene
Vegetations- und Klimazonen. Von Los Mochis bis nach El Fuerte passiert der Zug
den Dornenwald von Sinaloa, der von Kakteen und Dornenbäumen bestimmt
wird. Durch das Vorgebirge der Sierra Madre Occidental fährt der
Ferrocarril in die gewaltigen Schluchten ein, in denen tropisches bis
subtropisches Klima vorherrscht.
Änderungen vorbehalten!
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