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Peru ist ein lohnendes Ziel für Naturfreunde und Liebhaber alter
Hochkulturen.
Die geographische Vielfalt reicht von der Trockenküste am
Pazifik über das Hochland mit seinen Ebenen, tiefen Schluchten und
eisbedeckten, über 6000 m aufragenden Gebirgsketten der Anden bis zum
tropischen Regenwald im Amazonasbecken.
Wenige Teile Südamerikas weisen
eine derartig reiche Kulturgeschichte auf wie die peruanische Küste und
das peruanische Hochland: die Inkahauptstadt Cuzco, die verloren geglaubte
Inkafestung Machu Picchu oder die Ruinen von Sacsayhuamán. Der
mythenumwobene Titicacasee, auf 3818 m das höchstgelegene schiffbare
Gewässer der Erde, galt als Hort der Götter.
Ebenso einzigartig
ist das Erbe der Kolonialzeit. In Städten wie Lima, Cuzco und Arequipa, in
denen sich der Gold- und Silbersegen konzentrierte, lebte eine Oberschicht in
verschwenderischem Luxus, zu dem prachtvolle Residenzen und kostbar
ausgestattete Kirchen gehörten.
Heute zeugen farbenfrohe Trachten und
geschäftige Märkte von der traditionsreichen Lebensweise der
Indianer. Nicht zuletzt gehört auch die oft chaotische moderne
Realität mit zum Reiseerlebnis. Peru entwickelt sich immer noch; es muss
sich nicht nur mit den Anforderungen moderner Wirtschaftsentwicklung, sondern
auch mit der kulturellen Zersplitterung auseinandersetzen, die mit der
spanischen Eroberung vor über 450 Jahren begann.

In der Nähe der Stadt Iquitos vereinen sich
zwei große Flüsse, der Ucayali und der Marañón, und
bilden den mächtigen Amazonasstrom, der auf über 3.500 km das
tropische Tiefland durchquert und schließlich in den Atlantischen Ozean
mündet. Von Iquitos aus kann man zum Beispiel per Schiff die typischen
Urwaldlodges erreichen oder Dorfgemeinschaften der Yagua- und
Boras-Indianer besuchen, die noch heute voller Stolz ihre uralten Sitten
und Gebräuche pflegen. Die ideale Reisezeit für einen Besuch ist
zwischen April und Oktober.
Programme für Ornithologen auf Anfrage!

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Ausführlicher Reiseverlauf auf Anfrage!


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Von Cuzco aus
kann man nach Puerto Maldonado gelangen, das am Zusammenfluss des Madre de Dios
mit dem Tambopata liegt. Der Naturliebhaber kann von hier aus Urwaldreservate
mit einer reichhaltigen Tierwelt, wie den Manu-Nationalpark, das
Tambopata Wildlife Reserve oder den Rio Heath Pampas Sanctuary
erforschen.
Programme für Ornithologen auf Anfrage!
Hinweis: In Peru ist für Reisen in den Regenwald eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Diese Impfung ist Standard für fast alle Regenwaldgebiete der Welt. Die Impfung hat eine Wirksamkeit von ca. 10 Jahren, sollte aber mindestens 10 Tage vor der Ankunft in Peru durchgeführt werden. Auf dem Flughafen in Puerto Maldonado werden gelegentlich Kontrollen der Impfpässe durchgeführt, den Sie entsprechend mit sich führen sollten.


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Manu - das Wort ist zum Synonym für den artenreichsten Regenwald der Welt geworden. Die Schutzgebiete der fast endlosen Wildnis um Manu sind wegen ihres intakten Regenwaldes und der beeindruckenden Fauna weltberühmt geworden. Manu schützt mehr Pflanzen und Tierarten als jedes andere Schutzgebiet auf der Erde. Im Manu Nationalpark leben mehr als 1000 Vogelarten, jede neunte Vogelart der Welt kommt hier vor. Hier finden Sie auch die größte bekannte Mineralienlecke für das größte südamerikanische Landsäugetier, den Tapir, der bis zu 250 kg wiegen kann, verspielte Riesenotter, Jaguare und zwölf verschiedene Affenarten inklusive der attraktiven Kaiserschnurrbart-Tamarine.
HINWEIS: Beste Reisezeit, um die Papageien an den Minerallecken
zu sehen, sind die Monate von Mai bis Oktober!


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