![]() |
Tourismus Schiegg - Ihr Reise-Spezialist | Tel.
0 8362 9301-0 Fax +49 8362 9301-23 E-Mail info@tourismus-schiegg.de Kreuzweg 26 87645 Schwangau Germany/Alemania | |
| ■ Lateinamerika | www.lateinamerika.de | ||
| ■ USA/Kanada | www.american-tours.com | ||
| ■ Antarktis | www.antarktis-kreuzfahrt.de | ||
| ■ Flüsse der Welt | www.flusskreuzfahrten.ms | ||
| Von der individuellen Urlaubsidee zur maßgeschneiderten Reise | |||
Peru und Bolivien sind ein lohnendes Ziel
für Naturfreunde und Liebhaber alter Hochkulturen.
Die geographische
Vielfalt reicht von der Trockenküste am Pazifik über das Hochland mit
seinen Ebenen, tiefen Schluchten und eisbedeckten, über 6000 m
aufragenden Gebirgsketten der Anden bis zum tropischen Regenwald im
Amazonasbecken und Flußsystem des Rio de la Plata.
Wenige Teile
Südamerikas weisen eine derartig reiche Kulturgeschichte auf wie die
peruanische Küste und das peruanisch-bolivianische Hochland: die
Inkahauptstadt Cuzco, die verloren geglaubte Inkafestung Machu Picchu oder die
Ruinen von Sacsayhuamán. Der mythenumwobene Titicacasee, auf 3818 m
das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Erde, galt als Hort der
Götter.
Ebenso einzigartig ist das Erbe der Kolonialzeit. In
Städten wie Lima, Cuzco, Arequipa und Potosí, in denen sich der
Gold- und Silbersegen konzentrierte, lebte eine Oberschicht in
verschwenderischem Luxus, zu dem prachtvolle Residenzen und kostbar
ausgestattete Kirchen gehörten.
Heute zeugen farbenfrohe Trachten und
geschäftige Märkte von der traditionsreichen Lebensweise der
Indianer. Nicht zuletzt gehört auch die oft chaotische moderne
Realität mit zum Reiseerlebnis. Peru und Bolivien sind noch im Aufbau; sie
müssen sich nicht nur mit den Anforderungen moderner
Wirtschaftsentwicklung, sondern auch mit ihrer kulturellen Zersplitterung
auseinandersetzen, die mit der spanischen Eroberung vor über 450 Jahren
begann.
|
|
Peru erstreckt sich mit einer Gesamtfläche von 1.285.216 Quadratkilometern südlich des Äquators und ist der drittgrößte Staat Südamerikas (fast dreieinhalbmal so groß wie Deutschland). Das Land grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Südosten an Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Pazifik.
Peru gliedert sich in drei große Landschaftsräume: die Costa (Küste), die Sierra (Bergland der Anden) und die Selva (Regenwaldgebiet).
Der wüstenartige Küstenstreifen Perus zieht sich ca. 3.000 km am Pazifik entlang, nimmt ca. 10 % der Gesamtfläche Perus ein und ist von mehreren Flussoasen durchzogen. Die Küste ist vom Nebel, dem garúa, geprägt. Der Grund hierfür ist der kalte Humboldtstrom, der aus Süden kommend die warme Pazifikluft abkühlt und zu Nebel kondensieren lässt.
Das Bergland der Anden teilt
sich in Nordperu in drei parallele Gebirgsketten auf: im Westen die Cordillera
Occidental mit den höchsten Gipfeln Perus, in der Mitte die Cordillera
Central und im Osten die Cordillera Oriental, die zur Amazonasseite hin mit
Berg- und Nebelwäldern bedeckt ist.
In Zentralperu vereinen sich die
Bergketten, um sich später in die West- und die Ostkordillere aufzuteilen.
Diese umschließen das Altiplano, das sich als Hochebene auf ca.
3800 m Höhe bis zur Südgrenze Boliviens erstreckt.
Das Regenwaldtiefland nimmt fast zwei Drittel der Gesamtfläche Perus ein. Hier vereinen sich die beiden Quellflüsse Río Ucayali und Río Marañón zum Amazonas. Das Amazonastiefland steigt von den Flussniederungen bis auf ca. 1200 m an und geht hier in den tropischen Bergurwald über.
Peru verfügt über reichhaltige Bodenschätze wie Erdöl, Kupfer-, Gold-, Silber-, Eisen-, Blei- und Zinkerz. Bei einigen Metallen (z. B. Zink-, Blei- und Silbererz) zählt Peru zu den weltweit führenden Förderländern. Große Bedeutung kommt dem Fischfang und der Fischverarbeitung an der Küste zu. Außerdem ist Peru weiterhin ein Agrarland und es werden u. a. Reis, Mais, Kartoffeln, Zuckerrohr, Bananen, Weizen, Tee, Kaffee, Tabak und Baumwolle angebaut. Die Bedeutung des Tourismus als Devisenquelle für Peru nimmt immer mehr zu und auch der Staat fördert den Tourismus seit einiger Zeit mit Nachdruck.
Von den knapp 28 Millionen Einwohnern Perus lebt über ein Drittel im Ballungs-Großraum Lima. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt 16,5 Einwohner pro Quadratkilometer, wobei näher betrachtet die Küste mit 49 Einwohnern pro Quadratkilometer recht dicht und das Amazonastiefland mit 2 Einwohnern pro Quadratkilometer sehr dünn besiedelt sind. Gut die Hälfte der Peruaner sind Indígenas (Quechua, Aymará), ca. ein Drittel Mestizen (Nachfahren von Indígenas und Weißen), ca. 12 % Weiße und ca. 3 % Mulatten, Schwarze oder Asiaten.
Die offizielle Landes- und Amtssprache ist Spanisch, zweite Sprache Quechua. In der Gegend um den Titicacasee und auf dem Altiplano wird außerdem Aymará gesprochen.
In Peru herrscht Religionsfreiheit, doch sind ca. 95 % aller Peruaner katholisch. Das Christentum ist jedoch oft mit alten Glaubensvorstellungen und Bräuchen durchsetzt. So werden z. B. der Pachamama, der Mutter Erde, noch immer Opfer dargebracht, um sie gnädig zu stimmen.
Landeswährung ist seit 1991 der Nuevo Sol (S/.). 1 Sol ist in 100 Céntimos unterteilt.
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) minus 6 Stunden (während der europäischen Sommerzeit minus 7 Stunden)
Peru ist eine demokratische Republik mit einem Präsidenten. Das Land ist in 25 Departamentos aufgeteilt und die Hauptstadt ist Lima.
Die Netzspannung
beträgt 220 Volt. In vielen Vier- und Fünf-Sterne-Hotels sind auch
Anschlüsse mit 110 Volt vorhanden. Häufig benötigt man einen
Adapter für US-Flachstecker.
Siehe auch unsere
Reise-Infos.
Die Landesvorwahl ist die +51
Siehe auch Reiseinformationen auf heise mobil.
Deutsche Touristen benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein.
Ein Visum ist für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthaltsdauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass oder auf dem (stets auszufüllenden!) Einreisezettel (Tarjeta Internacional de Embarque/Desembarque) vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten der Einwanderungsbehörde die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf z. B. 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist.
Bei der Ausreise auf dem Luftweg ist eine Flughafensteuer von z. Z. 30,25 USD in bar am Flughafen zu entrichten; Kreditkartenzahlung etc. ist nicht möglich.
Deutsche Staatsangehörige können als Touristen oder Geschäftsreisende ohne ein Visum in die Vereinigten Staaten reisen oder das Land zur Durchreise (Transit) nutzen, wenn Sie im Besitz eines mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültigen maschinenlesbaren (bordeauxroten) Reisepasses oder eines Kinderreisepasses (mit Lichtbild) sind, der vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt und nach diesem Datum nicht verlängert wurde. Sie müssen außerdem im Besitz eines Rückflug- oder eines weiterführenden Tickets sein (weiterführende Tickets dürfen nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden). Reisende, die einen vorläufigen Reisepass, einen ab dem 26.10.2006 ausgestellten oder verlängerten Kinderreisepass oder einen Kinderausweis besitzen, benötigen ein Visum!
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass Tourismus Schiegg hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.
http://www.auswaertiges-amt.de/
http://www.botschaft-peru.de/
Peru und Bolivien können grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden, allerdings gibt es für jeden Landschaftsraum eine andere ideale Reisezeit.
| Küste (Lima): | Beste Reisezeit: November bis März. Generell regnet
es eigentlich nie, aber zwischen Mai und Dezember tritt direkt an der
Küste oft Nebel (Garúa) oder Nieselregen auf. Bestes Badewetter: November bis März Kleidung: leichte Kleidung |
|---|---|
| Anden (Machu Picchu): | Das Klima in den Anden ist durch starke Temperaturschwankungen während
des Tagesverlaufes gekennzeichnet. Außerdem gibt es je nach Höhe
Unterschiede. In den unteren Regionen kann man von einem subtropischen Klima
sprechen; in etwas höheren Gebieten herrscht frühlingsähnliches
Klima; im Hochgebirge ist es kalt. In den besiedelten Gebieten liegt die
Temperatur zwischen 13 und 18 °C Beste Reisezeit: April bis Oktober Kleidung: in den höher gelegenen Gebieten warme Kleidung und für die Nächte einen leichten Mantel |
| Amazonasgebiet: | Warm und feucht
mit viel Regen und Temperaturen zwischen 23 und 36 °C Beste Reisezeit: April bis Oktober, von November bis März ist eine ausgeprägtere Regenzeit. Kleidung: Tropentaugliche Kleidung und Regenschutz |
Genauere Informationen finden Sie auf unserer Reise-Infos Seite.
Ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Peru und zurück, z. B.:
| Lima mit Iberia, KLM, Lufthansa, LAN, Delta Airlines, ... | EUR 970 - 1.400 |
| Cuzco mit TAM, Iberia, LAN, American Airlines, KLM, ... | EUR 1.100 - 1.500 |
| Specials | ab EUR 850 |
Tip: "Knüller-Angebote" können sich wegen Airpaß-Restriktionen oder fehlenden Stopovers als nachteilig erweisen. Verknüpfen Sie deshalb den Flug immer mit der Inlands-Reiseplanung. Wir als Lateinamerika-Spezialist sind Ihnen gerne behilflich, Geld zu sparen.
Südamerika-Flüge: Erfragen Sie unsere oft günstigeren aktuellen Tagespreise!
Bitte fragen Sie die Preise, Strecken und Bedingungen des Airpasses individuell bei uns an!
finden Sie
bei den Links. So können Sie sich Ihre ganz persönliche
Mietwagen-Traumreise durch Peru zusammenstellen. Züge und Busse auf
Anfrage.
[Mietwagen Peru]
[Mietwagen-Anfrage]
[Hotel-Anfrage]
Weiter zu: Rund- und
Erlebnisreisen