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Natur pur in Südchile – auf einem Abenteuer mit Nadine

Ein Reisebericht von Nadine

Torres-del-Paine-Nationalpark
Torres-del-Paine-Nationalpark

Im April 2018 durfte ich bis fast „ans Ende der Welt“ reisen und die faszinierende Landschaft Patagoniens erleben. Während meiner ersten Reise nach Südamerika konnte ich die beeindruckenden Landschaften mit zahlreichen Highlights in Patagonien selbst kennenlernen.

Plaza de Armas
Plaza de Armas

Direkt nach dem langen Flug nach Santiago de Chile startete die Reise mit einer interessanten Stadtführung durch die faszinierende Hauptstadt Chiles. Wir sind quer durch die Stadt gelaufen und haben dabei die eindrucksvollen Gebäude und den Plaza de Armas besichtigt. Zuletzt besuchten wir den einheimischen Obstmarkt, um zum ersten Mal original chilenische Empanadas und einen frisch gepressten Fruchtsaft zu genießen.

am Petrohué-Wasserfall
am Petrohué-Wasserfall

Am nächsten Tag ging es weiter nach Patagonien. Nach einem holprigen Flug sind wir sicher in Puerto Montt gelandet und wurden durch das typisch südchilenische Wetter mit eisigem Wind, Regen und Schnee begrüßt. Der erste Ausflug führte uns zum Petrohué-Wasserfall. Dieses mächtige Gewässer mit seinen stechenden Farben brachte uns ganz schön zum Staunen! Nicht ganz so viel Glück hatten wir am Nachmittag beim Vulkan Osorno, denn seine Spitze war die meiste Zeit über mit dichten Wolken verdeckt. Nur kurz konnten wir einen Blick auf die verschneite Spitze erhaschen.

Am vierten Tag machten wir noch einen kurzen Halt in Llanquihue, ein Dorf auf dem Weg zum Flughafen in Puerto Montt. Eine kleine Gruppe von Einheimischen hat ein soziales Projekt zur Schaffung von neuen Naturräumen für Tiere und Pflanzen auf die Beine gestellt. Es lohnt sich definitiv, einen kurzen Abstecher während Ihrer Reise im Dorf einzuplanen und die Dorfbewohner durch Ihr Interesse zu unterstützen.

Laguna Bonita
Laguna Bonita

Während des Fluges nach Punta Arenas konnten wir endlich den Osorno sehen. Dieses Mal ohne Wolken und von weit über dem Meeresspiegel, was uns sehr begeisterte. Unsere nächste Unterkunft lag inmitten der Natur. Dort konnten wir zwischen mehreren Outdoor-Aktivitäten wählen. Wir entschieden uns für eine Wanderung entlang der Laguna Bonita. Den Berg hoch und runter, unter tiefhängenden Ästen hindurch und über Wasserpfützen springen – das war der Weg bis zur gegenüberliegenden Seite der Lagune an einem sehr regnerischen Tag. Er hat sich aber definitiv gelohnt, denn wir erlebten eine Art „Indian Summer“ in Patagonien.

Grey-Gletscher
Grey-Gletscher

Die nächste Etappe führte uns noch weiter in den Torres-del-Paine-Nationalpark hinein. Auf der Fahrt in unser nächstes Hotel hingen wir förmlich an den Fensterscheiben. Sichtlich beeindruckt von der Landschaft warteten wir gespannt auf den Grey-Gletscher am Lago Grey. An diesem Ort machte uns das Wetter am nächsten Tag leider einen Strich durch die Reiseplanung. Wir liefen durch strömenden Regen und zeitweise dichten Schnee bis zur Anlegestelle des Bootes, um den Gletscher zu Gesicht zu bekommen. Reines Baby-Blau strahlte uns aber schließlich am Gletscher entgegen und erfüllte den Tag mit purer Faszination.

Lagune am Salto Grande
Lagune am Salto Grande

Die letzten Tage verbrachten wir dann inmitten der Pampa, einer steppenartigen Hochebene. Gleich am ersten Abend waren wir Zeugen eines seltenen Spektakels: ein junger Puma kreuzte den Weg direkt vor der Eingangstüre des Hotels! Überwältigt von den zahlreichen Ereignissen der vergangenen Tage unternahm unsere pferdeliebhabende Gruppe am nächsten Tag einen entspannten Ausritt durch die Steppe. Die hoteleigenen Pferde hatten unser vollstes Vertrauen und liefen trittsicher durch Flüsse, bergauf und bergab, und gekrönt wurde der Ritt mit einem flotten Galopp durch die Natur. Den Nachmittag und somit den letzten Tag unserer Reise ließen wir mit einem Ausflug zu den Lagunen des Salto Grandes ausklingen. Hier konnten wir noch einmal die tolle Natur genießen und die letzten Erinnerungsbilder schießen.

Leider war diese spannende und erlebnisreiche Reise viel zu schnell zu Ende. Chile hat mich definitiv mit seinem landschaftlich unglaublich faszinierenden Charakter überzeugt und ist noch viele weitere Reisen dorthin wert.

Konnte ich Ihr Interesse wecken? Gerne planen wir Ihre Reise nach Chile – fragen Sie uns!




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